Hafenschlepper "Sandy Hook" - Parkseeskipper V2

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Hafenschlepper "Sandy Hook"

Bauberichte
Wie kommt man auf einen amerikanischen Hafenschlepper?
Eigentlich gibt es genug europäische Vorbilder, die reizen können, ein Arbeitsschiff wie beispielsweise einen Hafenschlepper nach zu bauen. Langjähriges Interesse am privatwirtschaftlichen System amerikanischer Eisenbahngesellschaften führte mich zu einem interessanten "altmodischen" Schlepper aus den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts: "SANDY HOOK", die 1952 von der Firma RTC Shipbuilding in Camden (New Jersey) auf Kiel gelegt wurde - zusammen mit drei weiteren Schwesterschiffen, der "COMMUNIPAW" ,der  "SOUND SHORE" und der "LIBERTY". 
Alle Schlepper standen im Eigentum der "CENTRAL RAILROAD OF NEW JERSEY". Zweck der Schiffe war es, den Trajektverkehr zwischen den Häfen von New Jersey und New York, dort insbesondere den Terminals der Stadtteile Brooklyn und Bronx zu besorgen.
Recherchen im Internet ergaben, dass die "SANDY HOOK" eine Länge von ca. 30 Metern, eine Breite von ca. 7 Metern und einen Tiefgang von ca. 2,40 Metern hatte, von einem 240 PS starken Dieselmotor des Lokomotiv-Herstellers Fairbanks-Morse Type 38D 8 1/8 angetrieben wurde. Als "SANDY HOOK" befuhr der Schlepper bis 1971 die Gewässer des Hudson River und der Upper Bay von New York.
Die Suche nach einem geeigneten Rumpf konnte mit Hilfe der bekannten Bucht nach kurzer Zeit erfolgreich abgeschlossen werden. Der perfekt ausgeformte GFK-Rumpf ist leicht, stabil und benötigte keine Nacharbeit. So konnte mit Hilfe von zahlreichen Fotografien aus alten und auch neueren Zeiten mit dem Bau des Hafenschleppers amerikanischen Ursprungs begonnen werden. Ideal war auch die Abmessung des Rumpfes, der knapp 60 cm Länge besitzt. Daraus ergab sich ein Maßstab von etwa 1 zu 50, platzsparend, kein großes Gewicht, schnell einsatzbereit.
Noch zum Abschluß des Textteiles sei hier gesagt, dass ich an diesem Schlepper auch deshalb besonderes Interesse fand, weil man damit den Trajektverkehr wie schon angedeutet, ebenfalls im Modell nachvollziehen kann. Hierzu wurde nebenbei ein Fährponton (amerikanisch: BARGE oder CARFLOAT) gebaut, der die transportbedürftigen Güterwaggons aufnehmen sollte.
Im Anschluss daran der fotografische Baubericht mit Kurzbeschreibung.
 
 
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