Seenotrettung_Fortsetzung - Parkseeskipper V2

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Seenotrettung_Fortsetzung

Die meist ertrunkenen Besatzungen der Schiffe standen dabei als Kollateralschaden oder unausweichliches Schicksal im Hintergrund.
Obwohl es also schon relativ bald Bestrebungen zur Rettung von in Seenot geratenen Schiffen und Besatzungen gab, etablierte sich in Deutschland erst ab 1865 ein organsiertes Rettungswesen, nachdem 1861 der Oberzollinspektor Georg Breusing* in seiner Heimatstadt Emden den Verein "Zur Rettung Schiffbrüchiger in Ostfriesland" auf den Inseln Langeoog, Juist und später an weitern Orten Rettungsstationen gegründet und aufgebaut hatte. Ähnliche Vereine folgten entlang der Küsten.
Um einer weiteren Zersplitterung der Rettungsvereine entgegen zu wirken, verfolgte Dr. Arwed Emminghaus* konsequent den Aufbau eines einheitlichen, zentralen Rettungswerkes, was dazu führte, dass 1865 in Kiel die "Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger" gegründet werden konnte.
Bereits 10 Jahre nach ihrer Gründung konnte die DGzRS schon 91 Rettungsstationen an der Nord- und Ostseeküste vorweisen - sie hatte insgesamt bereits an die 870 Menschen aus Seenot gerettet. (Quelle: Wilhelm Esmann: Die Rettungsboote der DGzRS von 1865-2009, Hauschild Verlag).
Heute ist die DGzRS ein Unternehmen, das sich ohne Staatsunterstützung ausschließlich von Spenden und Zuwendungen am Leben erhalten kann. Die DGzRS hat an den genannten Küsten eine große Anzahl unterschiedlicher Rettungsfahrzeuge im Einsatz, die turnusmäßig modernisiert und erneuert werden und damit stets aktuelle Entwicklungen aufgreift. Mehr dazu auf der eigenen Website der DGzRS.
Unter den PARKSEESKIPPERN hat die Seenotrettung ebenfalls viele Freunde: Modelle wie z. B. "Adolf Bermpohl", "Wilhelm Kaisen", "Eduard Nebelthau" oder "Berlin" zeigen, dass diese Art von Schiffsmodellen zum beliebten Repertoire von präsentierbaren Produkten zählen.
* Die DGzRS hatte zwei Seenotrettungskreuzer zu Ehren dieser Gründer benannt.

 
 
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